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Marathon-Training: Tolle Ausleuchtung beim Joggen mit der LED LENSER® H7.2

Montag, März 17th, 2014

[blab-Review] Leider schon fast zu spät für diese (Halb-)Marathon-Trainings-Saison, habe ich vor wenigen Tagen die neue LED Stirnlampe LED LENSER® H7.2 erhalten. Bisher habe ich meine Trainingsstrecken zum Joggen im Winter vor allem so gewählt, dass ich immer entlang von beleuchteten Wegen und Straßen gelaufen bin, was natürlich ab einer Distanz von mehr als 10 km schon schwierig wird, bzw. zwangsläufig dazu führt, gewisse Streckenabschnitte mehrmals zu passieren. Ist zwar nicht all zu tragisch, aber auf Dauer doch etwas langweilig. Mit der neuen LED LENSER® H7.2 hätte ich mir das vermutlich sparen können. Aber der nächste Winter und die langen Nächte kommen bestimmt bald wieder, und die LED Stirnlampe kann ja auch perfekt zum Fotografieren/ Wandern, usw. verwendet werden.

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Was genau ist nun die LED LENSER® H7.2? Bei der H7.2 handelt es sich um eine deutlich überarbeitete Version der sehr erfolgreichen LED Stirnlampe H7 (Verkaufsstart 2009). Laut Herstellerangaben wurde vor allem der Tragekomfort (Ergonomie), die Lichtleistung und die Funktionen verbessert. Sowohl die H7 als auch die neue H7.2 sind stufenlos dimmbar und fokussierbar bzw. defokussierbar. Im direkten Vergleich der Daten, liefert die neue H7.2 bis max. 250 Lumen Leuchtkraft (H7: 180 Lumen) und eine maximale Leuchtweite von 160 Meter (H7: 140 Meter). Auf Grund der höheren Leuchtkraft wird die H7.2 mit 4x AAA Batterien/ Akkus betrieben (H7: 3x AAA). Zum Lieferumfang und der Verpackung gibt es nicht viel zu sagen. Beide Lampen wurden in einer schönen Kartonschachtel geliefert und die benötigte Anzahl an AAA Batterien lag dabei. Bei dem älteren Model, der H7, gab es im Lieferumfang noch eine Aufbewahrungs-/ Gürteltasche für die Stirnlampe, die ich bei der H7.2 leider etwas vermisse.

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LED LENSER® H7 oder H7.2? Diese Frage war für mich anfangs nicht so einfach zu Beantworten. Als ich beide LED Stirnlampen in der Hand gehalten habe, tendierte ich zuerst zur H7, da diese “nur” 3 AAA Batterien benötigte und etwas kleiner und leichter als die neue H7.2 war. Nach dem Praxistest und einem kurzen Lauf mit beiden Lampen hat mich die neue H7.2 aber doch überzeugt: Der Tragekomfort beim Laufen/ Joggen war etwas besser, aber die Ausleuchtung beim Joggen war um vieles besser und angenehmer, wodurch ich schlussendlich die H7.2 bevorzuge. Andere Neuerungen an der Bedienung der Lampe selbst (Fokus, ohne den “Stift”) oder der Dimmer, welcher sich bei der neue H7.2 “unendlich” in eine Richtung drehen lässt, überzeugen mich fürs erste nicht. Die Fokussierung geht anfangs etwas schwerer, aber das legt sich nach einigen Fokusversuchen, nur bei der H7 hatte man relativ einfach den “Fokusstift” in den Fingern, was vor allem mit Handschuhen große Vorteile hat. Bei dem neuen Dimmer am Batteriefach (Kopfrückseite) ist es ähnlich. Beim neuen Model (H7.2) lässt sich das Rad in beide Richtungen endlos drehen, das Erreichen des Maximums und Minimums wird lediglich durch einmaliges Blinken angezeigt. Beim alten Modell, ließ sich der Dimmer nur bis zu einem maximalen und minimalen Anschlag drehen und man wusste dadurch automatisch, in welche Richtung die Lampe jetzt heller und dunkler wird. Auch war der alte Dimmer von der Haptik wieder so gebaut, dass dieser mit Handschuhen leichter zu bedienen ist. Also schnelles stufenloses Dimmen war aus meiner Sicht mit der alten H7 während dem Betrieb deutlich schneller möglich. Etwas Abhilfe dazu bringen die neuen Lichtprogramme /Module der neuen H7.2. Hier kann gewählt werden, ob die H7 bei maximaler Lichtleistung oder bei minimaler Leistung einschaltet. Nach dem erneuten Drücken des Schalters innerhalb der ersten Sekunde kann zwischen minimaler und maximaler Leistung gewechselt werden.  Auch eine Strobe-Modus als 3. Lichtfunktion/ Modus kann so durch einmaliges Drücken nach dem Einschalten eingestellt werden. Bei der alten H7 schaltet die Lampe immer mit der Lichtleistung ein, die gerade am Dimmer eingestellt ist, was mir persönlich besser gefällt. Die Neigbarkeit des Lampenkopfes hat sich auch etwas geändert und hier gefällt mir die H7.2 deutlich besser, da sich hier der Winkel in deutlich feineren Schritten einstellen lässt.

IMG_1240LED-Lenser-H7_2-by-imBILDE_at.jpg IMG_1236LED-Lenser-H7_2-by-imBILDE_at.jpg IMG_1231LED-Lenser-H7_2-by-imBILDE_at.jpg IMG_1247LED-Lenser-H7_2-by-imBILDE_at.jpg

Die Ausleuchtung/ Lichtverteilung habe ich schon kurz angesprochen, diese ist bei der H7.2 sowohl fokussiert als auch defokussiert viel besser als bei der alten H7. Am besten ist das aber anhand der Bilder bzw. des kurzen Videos gezeigt. Die der ausgeleuchtete Bereich im defokussiertem Zustand ist bei der neuen H7.2 um ca. 40 % größer als bei der alten Stirnlampe. Auch die höhere Lichtstärke ist ersichtlich, wobei auch 180 Lumen der H7 schon sehr hell sind ;) Abschließend noch zum wichtigsten Punkt einer Lampe, der Ein-/ Ausschalter. Dieser ist bei der alten H7 sehr versteckt angeordnet und mit Handschuhen oder weniger zarten Fingern eventuell etwas schwer zu betätigen und bei der H7.2 soweit sicher besser. Auch wenn ich den Alu-Schalter der H7 lieber in den Fingern habe als den Kunststoff der H7.2. Bezüglich Spritzwasserschutz (IPX 4) ist es aber sicher mit dem Kunststoff-schalter besser zu lösen. Auch der Batterie-Deckel wurde deutlich geändert. Bei der LED LENSER® H7 wird eine Gummikappe als “Deckel” verwendet, die aus meiner Sicht relativ einfach zu handhaben ist. Die neue H7.2 verwendet einen festen Batterie-Deckel der durch eigens angebrachte Gummi-Lippen vor Wasser geschützt wird. Ein unabsichtliches öffnen oder verrutschen der Batterie Box  sollte es dadurch nicht passieren, aber dafür ist das Schließen der Box nicht ganz so einfach, bzw. kann einem im Dunkeln vermutlich etwas Nerven kosten. Sollten die Batterien schnell entnommen werden, hilft bei der LED LENSER® H7.2 ein eigene Lasche bei der Entnahme der vier AAA Batterien / Akkus.

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Im Rahmen von diesem Testbericht/ Review ist auch noch das folgende Video entstanden, dass ich euch nicht vorenthalten will. Das Video beschreibt die beiden Lampen und Ihre Lichtleistung kurz. Auch gibt es am Ende einen kurzen Einblick in den Lieferumfang (Unpacking) sowie Details zu den unterschiedlichen Batterie Boxen und der Lasche zum erleichterten Entnehmen der Batterien.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, die neue LED LENSER® H7.2 ist im Puncto Tragekonfort, Lichtleistung und Lichtausbeutung (Ausleuchtung) durchaus eine gelungene Weiterentwicklung. In Puncto Bedienbarkeit und Handhabung sind aus meiner Sicht einige Neuerungen gut gemeint, aber verkomplizieren schlussendlich einfache Tätigkeiten, vor allem wenn man die Lampe eventuell mit Handschuhen bedienen möchte. Eine Kaufempfehlung gegenüber der alten H7 traue ich mir auf jedenfalls aussprechen. Die H7.2 ist mit ~ 60 € auf Amazon ca. 10 € teurer als die alte H7.

blab Statistik

Mehr Infos über die verschiedensten Lampen findet ihr auf der Produktseite der LED LENSER® H7.2, der Facebookseite oder der Google+ Seite von LED LENSER. Auf der FB-Seite finden auch immer wieder Verlosungen von LED LENSER Produkten statt. Für mich selbst hoffe ich, bis Anfang April meinen Halbmarathon-Trainingsrückstand noch etwas aufholen zu können, auch wenn ich dafür, dank der längeren Tage, die LED Stirnlampe vermutlich nicht mehr benötigen werde.

Wiener Fotomarathon 2013: Interessante Themen aber anstrengend!

Donnerstag, September 19th, 2013

Grüß euch, endlich wieder einmal ein kurzer Beitrag von mir. Dieses mal geht es um den 10. Wiener Fotomarathon, an dem ich zum ersten mal endlich teilgenommen habe. Der Start für diesen Marathon war um 09:00 in der Messe Wien (Prater) und begann mit dem Austeilen der 12 bzw. 24 Themen. Diese Themen mussten anschließend innerhalb von 12 Stunden in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden. Ob Marathon (24 Themen) oder Halbmarathon (12 Themen) entschied sich vermutlich bei vielen Teilnehmern erst im Laufe des Tages. Schlussendlich waren 12 oder 24 Fotos + Startnummernfoto abzugeben, wodurch dann automatisch die Einordnung in Marathon oder Halbmarathon erfolgte. Ein nachträgliches Bearbeiten der Fotos am PC oder auf der Kamera war nicht gestattet.

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Nach der Anreise am Vortag begann auch für mich pünktlich um 09:00 Uhr der Fotomarathon mit dem Entgegennehmen der Themen. Mein Ziel war es, möglichst alle Themen anhand von Makro/ Detailaufnahmen so gut es ging umzusetzen. Zusätzlich wollte ich einen “roten Faden” in meinen Bildern einbauen, in dem ich versucht habe, immer gewisse “rote” Aspekte in meinen Fotos zu haben. Ursprünglich wollte ich alle 24 Themen abarbeiten, aber nach ca. 8 h und ca. 10 abgearbeitete Themen war mir klar, dass ich nur noch den Halbmarathon bestreiten werde. Auch war gegen Ende des Tages eindeutig die Luft raus und die letzten Themen waren eher nur noch “Pflicht”.

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Mein Fazit für meinen 1. Fotomarathon ist wohl, dass es ein sehr interessanter aber vor allem auch anstrengender Tag war. Es war mehr oder weniger das erste mal, dass ich bewusst versucht habe, bestimmte Themen umzusetzen. Die Motive für Themen vor allem im “Makrobereich” (inklusive roter Aspekte) zu suchen, war sicher nicht gerade die einfachste Herangehensweise für diesen Bewerb. Zufrieden bin ich mit meinen Bildern nur bedingt, vor allem auch das einhalten der richtigen Reihenfolge ist eine zusätzliche Herausforderung.

Ob ich noch einmal bei einem Fotomarathon mitmachen werde, muss ich mir nochmal gut überlegen. Strikt nach Themen zu fotografieren ist in Summe nicht ganz das, was mir 100 % Spaß macht. Auch bin ich der Meinung, als mehr oder wenig ortsunkundiger gewisse Nachteile bei so manchem Thema zu haben. Ein “Model” und vielleicht noch andere kreative Begleiter bei diesem Bewerb sind sicher von Vorteil. Aufgenommen habe ich die Bilder mit der Canon EOS 6D, dem Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro und Canon EF 50mm 1:1,4 USM.